Lifesense-Institut
Social Performance - Corporate Ethics
Inhaber und Leiter: Ciril Berther, Organisationsberater IFO/BSO
Beratung in Unternehmen und Institutionen findet immer statt innerhalb eines Umfeldes, welches jedes Planen, alle Beziehungen, alle Erwartungen, die positiven und die negativen, prägt. Darum befassen wir uns im Institut vor allem mit drei Problemfeldern, die in einem inneren Zusammenhang stehen und sich gegenseitig entscheidend beeinflussen. Es sind dies:
- Arbeit neu verstehen
- Beziehung Mann - Frau
- Einheit von Ökologie - Ökonomie - Spiritualität
- Coaching für Führungspersönlichkeiten
Wir erleben derzeit einen Strukturwandel,Prof. Bernard A. Lietaer
und dieser Strukturwandel bietet uns die
einmalige Chance zur Schaffung eines
nachhaltigen Wohlstandes.
Arbeit neu verstehen
Zur Beschaffung der zum Leben notwendigen Güter stehen uns technische Mittel zur Verfügung, die noch vor einigen Jahrzehnten Wunschdenken waren. Sie erlauben die Herstellung aller Produkte in immer kürzerer Zeit, in optimierter Qualität und praktisch überallhin lieferbar.
Der technologische Fortschritt, Verlagerung der Märkte und strukturelle Veränderung der Wirtschaft führen zu weitgehenden Umstellungen in der Nachfrage nach Arbeit und Qualifikation.
- Für die Produktion der notwendigen Güter braucht es immer weniger Arbeitsaufwand. Arbeit im herkömmlichen Sinne gibt es immer weniger. Die Frage ist, ob daraus freie Zeit entsteht, welche die Menschen eigenverantwortlich planen und gestalten können. Oder ob daraus Arbeitslosigkeit entsteht, welche vielen Menschen die Teilhabe an den materiellen und kulturellen Möglichkeiten der Gesellschaft, in der sie leben, verunmöglicht oder gar zu Verarmung führt.
- Die immer grössser und schneller werdenden Produktionstechniken - ständiges Wachstum - in einer beschränkten Welt, sind das zweite Problem. Die Welt-Industrieproduktion ist heute rund fünfzigmal so gross wie am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Lediglich drei bis vier Jahre benötigt die moderne Industrie, um weltweit mehr zu als die gesamte Menschheit bis zum und inklusive zweiten Weltkrieg. Irgendwann sind die Ressourcen aufgebraucht. Und die Entsorgung des überflüssig Produzierten wird mehr Aufwand benötigen als die Herzstellung.
- Wie weit wir schon in dieser Problematik drin stecken, ist nicht für alle einsichtig wahrnehmbar. Trotz allem setzen wir auf Vertrauen in die Zukunft, wohlwissend allerdings, dass wir diese Zukunft aktiv mitgestalten könne, ja müssen. Darum beziehen weitsichtige Unternehmer immer mehr auch jene Faktoren, die kurzfristig vielleicht nicht zwingend wären, in ihre Planung ein. Für sie ist je länger je mehr die Frage, was sie mit welchen Mitteln produzieren, von höchster Wichtigkeit. Ihre Fachberater sind in erster Linie ihre eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ihnen stellen sie Raum und Zeit zur Verfügung und Prozess-Begleiter für Persönlichkeitsentwicklung und Optimierung der arbeitsbedingten Beziehungen.
Beziehung Mann - Frau
- Trotz Frauenstimmrecht und Gleichstellungsgesetz ist die Situation der Frauen auch in den Industrieländern immer noch alles andere als gerecht. Der Untergrund auf dem diese Ungerechtigkeit wächst, ist sehr altes Gestein. Darum ist es nicht nur interessant, sondern notwendig, den Blick darauf zu richten.
- In Mysterium Geld (Riemann Verlag) zeigt der Verfasser, Bernard A. Lietaer auf, wie unser Währungssystem mit der Geschichte der Unterdrückung des Weiblichen in unserer Gesellschaft und der Sinnkrise von heute zusammenhängt. Zum ersten Mal werden diese inneren und äußeren Dimensionen des Geldes in Zusammenhang gebracht.
- Dieser Zusammenhang hilft verstehen, warum den gemeinschaftlichen, fürsorgenden Seiten unserer Gesellschaft systematisch Ressourcen entzogen werden. Weitere Folgen sind der Zerfall der Gemeinschaft und die Umweltzerstörung.
- Die Unterdrückung des Weiblichen in den letzten 6000 Jahren wirkt sich überall aus: In der Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Politik, in der Kirche. Dank der Forschung sind uns aber heute viele Zusammenhänge klar geworden.
- Die Arbeitsleistung von Frauen wurde im allgemeinen als so selbstverständlich und natürlich in Anspruch genommen wie die Schätze, die die Natur dem Menschen ohne sein Zutun bietet. Verallgemeinernde Begriffe wie Natur und Frau wurden assoziiert und im Umkehrschluß wurde dem Manne der Geist bzw. Intellekt zugeordnet. Inzwischen wissen wir, daß beides so nicht stimmt.
- Heute ist es fast eine Binsenweisheit, daß die Menschheit die Natur und ihre Ressourcen nicht mehr weiter so ausbeuten kann und darf wie in der Vergangenheit, will sie nicht die eigene Lebensqualität und die Überlebensfähigkeit zukünftiger Generationen beeinträchtigen Ein Paradigmawechsel in der Ökonomie von einer wachstumsfixierten zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise scheint auch aus diesem Grund dringlicher denn je. Das Hinterfragen einiger bisher als allein gültig anerkannter Gesetze und die Forderung nach einer Änderung der ökonomischen Praxis verdanken wir im Wesentlichen den Erkenntnissen und dem wachsenden Einfluß von Frauen auch im Wissenschaftsbetrieb. Die Ursache der Geringschätzung der weiblichen Arbeitsleistung, die sich heute besonders an der höheren Arbeitslosigkeit von Frauen und an der geringeren Bezahlung festmachen läßt, ist trotzdem noch nicht eindeutig heraus gearbeitet worden.
- Auf diesem Hintergrund werden folgende Aussagen, die Ergebnisse jahrelanger Beobachtungen sind, verständlich.
- Tatsächlich glauben Frauen nicht, dass Männer so wenig über die Mann/Frau Beziehung wissen, wie sie nun mal wissen. (Ron Smothermon, Das Mann/Frau Buch, Context Verlag)
- Solange die Beziehung Mann/Frau nicht von Grund auf neu gestaltet wird, können wir tun was wir wollen, wir werden nichts verändern können, nicht in der Wirtschaft, nicht in der Politik, nicht in der Gesellschaft, nicht in der Kirche.
Maximen:
- Solange es für eine Frau mit Kindern nicht möglich ist, mit derselben Selbstverständlichkeit in die Politik einzusteigen, wie ein Mann, leben wir in einer kranken Gesellschaft.
- In Gesellschaft und Erziehung müssen weibliche Werte sich zu Werten der gesamten Gesellschaft emanzipieren.
- Vernünftig werden heisst weiblich werden! (Dietrich Steiner)
Einheit von Ökologie - Ökonomie - Spiritualität
- Das Ziel der wirtschaftlichen Aktivität sollte die Entfaltung des Menschen sein. Die Wirtschaft sollte Musse schenken, Musse, die -- richtig genutzt -- zu kulturellem und schöpferischem Erleben verhilft. Musse schenken ist eine Aufgabe philosophisch-spiritueller Art. Die Frage nach dem Sinn wird gestellt. Ist es sinnvoll, immer mehr Energie ziellos bereitzustellen und zur Produktion von immer mehr Gütern und Dienstleistungen von fraglichem Nutzen zu verwenden? Ist es sinnvoll, erschöpfliche Rohstoffe immer schneller und in wachsenden Mengen auf Abfallbergen anzuhäufen? Was ist der Sinn der wirtschaftlichen Aktivität?
- Die gesuchte Grenze des materiellen Wachstums muss aus innerer Einsicht durch jeden einzelnen Menschen gezogen werden. Der materielle Verzicht muss getragen sein von der Gewissheit, dadurch einen wesentlich wertvolleren immateriellen Gewinn zu erlangen.
- Der Mensch ist wohl Teil der Natur, er steht aber auch ausserhalb, da er das einzige Lebewesen ist, das nicht ausschliesslich durch die Natur lebt. Er wächst zum Gewissen der Natur heran, ethisches Handeln wird Pflicht. Die ökologisch verträgliche Wirtschaft nimmt diese Pflicht ernst. Die ethische Grundfrage ist die Frage nach dem, was sein soll.
- Wir bezeichnen uns als Informationsgesellschaft und verfügen tatsächlich über eine unübersehbare Menge von mehr oder weniger unverbundenen Daten. Wie weit bemühen wir uns, über die Information hinaus auch Weisheit zu erlangen? Die vier Stufen des Wissens -- Information, Sachwissen, Erkenntnis und Weisheit -- und die vier entsprechenden menschlichen Bildungsstufen -- Vielwisser, Experte, Gebildeter und Weiser -- sind durch drei Anreicherungsphasen miteinander verbunden, die den drei Erkenntniskategorien entsprechen: (1) die sinnlich erfassbare, empirisch feststellbare und messbare Erkenntnis, (2)die geistig-seelische Erkenntnis, (3) die spirituelle, transzendentale und kontemplative Erkenntnis.
- Jede Erkenntniskategorie ist für sich wahr und darf nicht an den beiden anderen gemessen oder sogar verifiziert werden. Die spirituelle Weisheit des Mittelalters wurde zur Zeit Galileis durch den Versuch dogmatischer Kirchenfürsten, rationale Erkenntnisse zu unterbinden, zerstört. Ebenso verhängnisvoll hat sich in der Folge das Bestreben ausgewirkt, die Erkenntnisse der empirischen Wissenschaften als die einzig gültigen Wahrheiten auszugeben.
Coaching für Führungspersönlichkeiten
Viele Führungspersönlichkeiten erfahren, wie schwierig es oft ist, die persönliche Überzeugung mit der erfolgsorientierten Unternehmensphilosophie zur Deckung zu bringen. Daraus entsteht eine Spannung, welche die körperliche und seelische Gesundheit bedrohen kann. Diese Spannung kann aber auch zur Quelle von Energie zur Innovation in ihrem Auftrag und zum Wohl ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit werden. Diesem Ziel dient unser Beratungs- und Begleitungsangebot.
Ihre Wahl
Zu den angesprochenen Themen und verwandten Problemfeldern erarbeiten wir nach Ihren Wünschen Vorträge, Kurse, Seminare.
Ein erstes Gespräch dient der Darlegung Ihrer speziellen Anliegen. In einer zweiten Sitzung unterbreite ich Ihnen Vorschläge über das Vorgehen, welches Ihnen am besten dient, sowie einen Kostenvoranschlag. Das bildet die Grundlage für die Entscheidung, ob Sie unserem Institut einen Auftrag erteilen wollen. Nach Auftragserteilung wird das detaillierte Vorgehen gemeinschaftlich mit Ihnen und/oder Ihren Mitarbeitern besprochen und festgelegt.